Bewerbungs-Deal-Room von David Rachow für HeroSoftware: Video, Inhalt, AddressHero-Beilage, Sendungsverlauf mit Zwei-Sterne-Rezension und Lidl-Zwischenzeugnis, Startvermutung, offene Lücken, vier Einwände und Terminbuchung.
Hi Victoria, danke fürs Reinschauen. Gib's gern an Calvin weiter.
Wer ich bin, und warum ausgerechnet ihr.
Bevor ich euch geschrieben hab, hab ich AddressHero in einem Testshop installiert. Im Checkout hab ich absichtlich „Haustrasse 12" eingetippt. Die Korrektur auf „Hauptstraße 12" kam sofort.
Wenn ich die App verkaufen müsste, würde ich beim Support anfangen. 3,42 € pro Ticket sieht ein Händler jeden Tag. Die Fehlzustellung kostet mehr und verschwindet trotzdem in der Logistik-Abrechnung.
„Auch unter hoher Belastung behält er stets den Überblick, trifft überlegte Entscheidungen und erledigt seine Aufgaben zuverlässig und erfolgreich."
Zwei Sterne für den Laden. Der zweite war für mich.
Zwei Sterne.
Erster Stern: Für die leckeren Pancakes
Zweiter Stern: Für den fleißigen Jungen im Service
Mehr Sterne gibt es leider nicht! Vom Personal her waren sie zu dritt, bedient hat leider nur einer! Der Arme musste alles machen: Abräumen, abwischen, Bestellung aufnehmen, Pancakes machen, Zahlung… für so gut wie ALLE Tische! Das ist VIEL zu viel Arbeit für eine Person! Die anderen haben sich ausgeklinkt, sind hinter Türen verschwunden etc.. daraus sind dann extrem lange Wartezeiten entstanden …schade!
Mein Tipp an den fleißigen Jungen vom Personal: kündigen und zB. zum DM an die Kasse. Findest überall was, quäl dich nicht!
Damals war ich 15. Das war echt lieb von ihm.
Er hatte auch recht. Geblieben bin ich trotzdem.
Wie euer Onboarding läuft, wisst ihr. Ich nicht. Trotzdem wollte ich euch zeigen, wie ich an eine neue Rolle rangehe. Also: eine Vermutung, kein Anspruch.
Wo liegt das daneben? Sagt's mir im Gespräch. Den vollen 30-60-90-Plan bring ich mit, konservativ gerechnet.
„Wenn dir irgendjemand das heilige Wundermittel verspricht, musst du direkt loslaufen. Das wird es nicht geben."
Und im selben Atemzug bietet er dann doch „zumindest kleine Wundermittel, step by step" an.
Calvin · im Pagespeed-Video
Ein Wundermittel bin ich nicht. Die kleinen Schritte kann ich. Bei SNOCKS scheitern 70 % der Tests, und trotzdem steht am Ende eine Zahl. So will ich verkaufen.
Ihr riecht Einwandbehandlung, wenn ihr sie seht. Also sag ich's vorher: Das hier ist welche. Wenn sie bei euch zieht, zieht sie bei euren Merchants erst recht.
„Sympathisch, aber zu wenig Erfahrung."
Verstehe ich. An eurer Stelle würde ich genauso draufschauen. Eine ehrliche Rückfrage: Meint ihr die Erfahrung? Oder das Risiko? Ich tippe auf das Risiko. Erfahrung steht einmal im Lebenslauf, das Risiko sitzt danach jeden Tag im Team. Nur nimmt euch euer eigenes Modell das meiste davon ab. Der Großteil meiner Vergütung ist Rev Share auf Active MRR. Ich verdiene erst, wenn ihr verdient. Legt die Zahl fest, an der ich nach 90 Tagen hänge, und ich lege sie euch vor, bevor ihr fragt.
„Warum kein normaler Lebenslauf?"
Den gibt's, einen Klick entfernt. Ihr sucht jemanden, der einem Händler in drei Minuten zeigt, warum sich eine App rechnet. Ein PDF beweist das nicht. Also hab ich es hier gemacht, an euch.
„Kennt er das Shopify-Ökosystem gut genug?"
Nicht so gut wie Calvin. Aber ich spreche die Kette, um die es geht: 6 bis 7 % fehlerhafte Adressen, ein Support-Ticket für 3,42 €, eine Korrektur für 0,69 €. Das sind eure Zahlen, aus dem SNOCKS-Video. Die wenigsten Händler rechnen sich das je selbst aus. Genau das ist der Job. Eure Prozesse und Cases lerne ich. Das dauert Wochen, keine Jahre.
„Das muss ich erst mit Calvin besprechen."
Klar. Damit du es leicht hast, Victoria: Die 90 Sekunden oben sind für Calvin gebaut, er kann sie schauen, wann es ihm passt. Du musst mich intern nicht erklären. Und wenn ihr gesprochen habt, setzt lieber direkt einen Slot als ein „wir melden uns". Dann muss sich keiner dran erinnern.
Gebt mir 15 Minuten, dann hört ihr, wie ich klinge, wenn nichts vorbereitet ist.
Ihr verkauft eure Apps mit „14 Tage kostenlos testen". Bei mir habt ihr sechs Monate Probezeit.
Und wenn am Ende ein Nein steht: Sagt mir kurz, woran es lag. Damit kann ich mehr anfangen als mit einer höflichen Absage.
Danke, dass ihr die Sendung geöffnet habt.